Unsere Geschichte

Der aus Hessen stammende Küfermeister Johann Adam Jost, der sich auch auf das Bierbrauen und Brennen verstand, wurde durch seine Heirat im Jahre 1825 zum Auggener Bürger. Ab 1835 betrieb er auch ein Wirtshaus und gab 1843 dem Haus das Schild „Zum Rebstock“. Von dem erwirtschafteten Geld wurden die ersten Rebgrundstücke gekauft.

Sein Sohn Johann Jacob, der sich 1856 verheiratete, führte die Gaststätte und den Weinbau weiter. Von ihm wird gesagt, dass er ein sehr knorrig, schalkhaftes Wesen hatte, was der Gaststätte eine besondere Note gab. Die Tochter aus dieser Ehe heiratete 1883 den aus Obereggenen stammenden Küfermeister Georg Friedrich Bolanz, der damals schon Mitglied der Küfergesellschaft Basel war.

Nach dessen Tod führte der Sohn Julius Friedrich (Fritz genannt), der in der Französischen Schweiz großes Wissen als Küfer und Weinhändler erlangt hatte, mit seiner Ehefrau das Gasthaus „Zum Rebstock“ und den Weinbaubetrieb weiter. Es wurden größere Rebflächen gekauft und im Zuge einer Flurbereinigung die kleineren Parzellen zusammengelegt.

Das Weingut wurde 1964 von der Tochter und dem aus Schlesien stammenden Schwiegersohn Fritz Günter Kretschmer-Bolanz übernommen. Dieser absolvierte nach seiner Gärtner Lehre ein Studium in Berlin zum Dipl.-Ing. Gartenbau. Er konnte somit sein Wissen und seine zahlreichen Ideen im Weinbau bestens einsetzen

1995 ist das Weingut auf den Sohn Fritzheino Kretschmer-Bolanz übergegangen. Er hat seine Lehre auf dem Staatsweingut Freiburg & Blankenhornsberg als Staatl. Geprüfter Wirtschafter für Weinbau absolviert.

Mit seiner aus Hessen stammenden Lebenspartnerin Anette Hanl, die eine gelernte Hotelfachfrau ist, führt Fritz-Heino Kretschmer-Bolanz das Weingut in alter Tradition. Auch die Söhne Florian und Fabian verfolgen die Geschehnisse auf dem Weingut mit Interesse und Tatkraft. Florian ist in der Ausbildung zum Winzer.